+++ Die gelbe Pest +++ oder: „Die Entstehung des Teams ist nicht leicht zu erzählen...“

Eigentlich fing alles als eine Art "Herren-Ausflug" an. Vor einigen Jahren fanden sich so in etwa 10 Jungs zusammen, die ein wenig Spaß abseits der Straße haben wollten und dafür mit ihren XR's und XT's über Straße nach Frankreich in die Vogesen fuhren. Im Lauf der Jahre dann wurden die Strecken weiter, man fuhr auch bis in die Seealpen...und irgendwann kam einer von ihnen auf die Idee, zu "Martin's Cross-Camp" nach Ungarn zu fahren...da konnte man dann auch Abends nach einem "richtigen" Offroad-Training noch richtig feiern! Der Name OCB wurde dann im Jahre 2001 während eines solchen Crosslehrgangs bei „Martins Crosscamp“ in Ungarn erfunden. Es war in einem Nachtlokal – und darum können wir das eigentlich nicht auf die Homepage setzen. Schwamm drüber, ihr habt die letzte Zeile einfach überlesen, okay? Offizielle Version für alle, die jetzt noch immer über der Bedeutung der 3 Buchstaben grübeln: Offroad-Cross-Basis Schwäbische Alb. Also wie gesagt, es war in Ungarn beim Training, als der Name erfunden wurde – von dieser Gruppe "Spinner", (einige davon sind auch jetzt immer noch im Team). Es war genau genommen eigentlich ein Scherz und keiner hätte gedacht, dass es heute mal ein Team OCB geben wird. Gerd Alter (Löffel) spendete dann nach Ungarn das erste T-Shirt mit dem Spruch „ocb-powercrossclub ungarn 2001“. Das war die Geburtsstunde. Und Helmi hat dann dort weiter gemacht. Anfangs wurden wir noch belächelt...
Bernd und Helmi sind 2002 die erste Saison in Gelb gefahren. Und sie wurden langsam bekannt...nicht nur durchs Fahren, sondern eigentlich mehr durch ihre ausgelassene Feststimmung in den Fahrerlagern...grins... So hatten wir bald neue Freunde gefunden, die uns von da an treu zur Seite standen.
Wir organisierten das erste Enduro-Camp im Erzgebirge und fanden noch mehr Freunde, die uns mit viel Unterstützung noch bekannter machten. Es wurde ein Teamlogo entworfen und auch sonst viel fürs Team getan ...
 
Der zweite Event war unser erstes Stoppelrennen auf dem Heuhof, das wir gleich sehr (!) groß und auch mit viel Risiko aufzogen. Wir wurden wieder belächelt und jeder sagte "bei dem hohen Einsatz kommt ihr da nie raus". Das spornte uns natürlich noch mehr an: wir wollten es allen zeigen und gingen auf Sponsorensuche. Wir fanden dann zwar welche, aber für die geplante Größe des Events waren sie eigentlich nicht ausreichend. Trotzdem hatten wir den Mut und zogen es durch. Und es wurde ein Mega-Erfolg! Mit Gewinn! Okay, nicht viel, aber das Ziel wurde erreicht. Und was noch viel schöner war: Wir wurden für die gelungene Veranstaltung gelobt und es hat allen gefallen!
 
Das war der Punkt, an dem wir sagten „wir wollen noch mehr!“. (um genau zu sein: Helmi wollte es, der Rest musste wohl oder übel mit), und so suchte Helmi schnelle Crosser und Enduristen, die er zum Teil selbst erst kurz kannte. Er wurde jedoch rasch fündig und hat nicht nur schnelle, sondern auch menschlich korrekte Fahrer gefunden. Sie stehen hinter der Sache und geben alles, um etwas zu schaffen, was uns keiner zugetraut hätte.
Was man bei unserem zweiten Stoppelrennen, dem Stoppel-X in Bremelau gut sehen konnte. Mit der Unterstützung der Fahrer, Helfer und der Fam. Thiel haben wir aus einem Acker und 300 Tonnen Erde eine tolle Strecke gebaut – mit einer Länge von fast 5 Kilometern pro Runde. Mehr als 280 Fahrer fanden den Weg zum Heuhof und das drei Stunden-Enduro wurde von 99 Teams gefahren… diese Zahlen sprechen wohl für sich!
 
Noch bekannter wurden wir dann 2003 beim GCC (German Cross Country) wo wir dann auch als ernster Gegner betrachtet wurden. Mit 3 Vizemeister-Titeln und einem Vizemeister beim Yamaha-Cup haben wir gezeigt, dass wir keine Schnarchnasen sind – aber auch durch unsere wirklich fitten Helfer, die immer zur Stelle waren, wenn Not am Mann war. Übrigens auch bei unseren Gegnern, die immer mit unserer Hilfe rechnen konnten, wenn sie gebraucht wurde. Das hat uns ausgezeichnet!!!
2004 mischen wir wieder beim GCC mit, zusätzlich beim ECC (European Cross Country) mit 18 Fahrern und beim DJMF-Motocross-Pokal mit 4 Fahrern. Mit dabei auch unser Neuzugang Fabi mit 13 Jahren, der aus der DM/85 ccm-Klasse kommt und mal richtig richtig schnell ist! Beim ADAC-Pirelli-Magura-Cup werden wir auch wieder mitreden. Und in der Supermoto DM werden wir ebenfalls unseren Einstand geben….
So hat sich viel getan in den letzten Jahren, das Team ist unglaublich gewachsen und alles ist auch ein bißchen professioneller geworden...der Grundgedanke des Teams ist allerdings immer noch der gleiche geblieben wie ganz am Anfang bei der "Herren-Ausfahrt": Miteinander Spaß haben, Spaß am Offroad-Fahren und Abends beim Zusammensitzen. Vielen Dank an alle Fahrer, Helfer, Sponsoren und Freunde des Teams!
So, und nun ist genug geschwafelt. Die „gelbe Pest“ von der Schwäbischen Alb grüßt den Rest der Welt: wir kommen!!!!
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